| Aktuelles |
| Auf die Zubereitung kommt es an |
Pflanzliche Tees werden auch als Medizinprodukte angewandt. Die Wirkungen von Misteltee zum Beispiel bei Herz-/ Kreislauferkrankungen oder auch Arthritis sind hinlänglich bekannt. Positive Einflüsse auf Krebserkrankungen werden in Zusammenhang mit den enthaltenen Triterpenen diskutiert. Jüngste Untersuchungen von Sebastian Jäger und Mitarbeitern zeigen, dass die Zubereitungsart einen Einfluss auf die Konzentration der enthaltenen Stoffe hat und damit möglicherweise die Wirkung oder das Sicherheitsprofil einer pflanzlichen Teezubereitung verändern können. |
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| Antientzündliche und wundheilungsfördernde Wirkung |
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Werden offene Wunden nicht behandelt, verheilen sie in der Regel nicht immer störungsfrei. Das gilt sowohl für großflächige und tiefe Wunden, als auch für kleine Wunden bei Patienten, deren Wundheilung gestört ist. Dies ist bei Krankheiten wie Diabetes aber auch Neurodermitis, Psoriasis und bei Kontaktallergien der Fall. Eine typische Komplikation ist die Besiedlung der Wunde mit Bakterien. Die Folge sind Entzündungen. In Standardtests konnte gezeigt werden, dass Betuline diese deutlich hemmen, indem sie regulierend auf die Entzündungsmediatoren und das Immunsystem einwirken. Da Betuline auch antibakteriell wirken, fördern sie die Wundheilung doppelt. Betuline helfen geschädigtes Gewebe zu regenerieren. Dies zeigen Beobachtungen an der Universitätshautklinik Freiburg. Hier wurden unter der Leitung von Prof. Christoph Schempp schwierige Fälle, die über lange Zeit und trotz verschiedenster Therapieanwendungen keine Besserung erfahren hatten, erfolgreich mit einer Betulin basierten Zubereitung behandelt. Weiterführende wissenschaftliche Literatur zum Thema finden Sie hier. |
